Therapie für Kinder


Hallo liebe Kinder,

ich freue mich, dass Ihr den Weg auf meine Internetseite gefunden habt. Die kleine Eule findet ihr überall auf meiner Internetseite und ihr werdet sie auch in meiner Praxis entdecken.

Der Arzt hat Euch ein Rezept für Logopädie verschrieben. Mit diesem Rezept könnt ihr jetzt Sprachtherapie erhalten. Das Tolle an der Logopädie ist, dass man dort ganz viel spielen darf und vieles mitbestimmen kann. Und deswegen glaube ich, dass es Euch bei mir gut gefallen wird.

Ich freue mich darauf, Euch bald kennen zu lernen!

Herzliche Grüße

Eure Inka Eulenburg

Folgende Bereiche können in der Praxis behandelt werden:

Störungen der Sprachentwicklung

Aussprache – Wortschatz – Grammatik – Sprachverständnis

Von einer gestörten Sprachentwicklung spricht man, wenn es zu einer Abweichung von der normalen Sprachentwicklung in mehreren sprachlichen Bereichen kommt. Folgende Bereiche können von einer Sprachentwicklungsstörung betroffen sein:

  • die Aussprache
  • der Wortschatz
  • die Grammatik
  • das Sprachverständnis

Häufig sind mehrere oder alle Bereiche der Sprachentwicklung betroffen.

Artikulationsstörungen

Bei einer Artikulationsstörung, der phonetischen Störung, werden ein oder mehrere Laute nicht korrekt gebildet. Ein prominentes Beispiel dafür ist das Lispeln, bei dem der Laut /s/ zwar richtig verwendet, aber nicht korrekt gebildet wird. Die Zunge befindet sich an der falschen Stelle.

Verzögerung der Sprachentwicklung

„Is dehe in den Tindadarten“
Bei einer Verzögerung der Sprachentwicklung zeigt das Kind Prozesse, die normalerweise Teil der normalen Sprachentwicklung sind. Da das Kind die Prozesse jedoch vom Alter her schon überwunden haben müsste, handelt sich hierbei um eine Verzögerung der Sprachentwicklung.

Stottern

Stottern beginnt in der Regel ohne erkennbare Ursachen im Kleinkindalter. Viele Kinder durchlaufen während ihrer Sprachentwicklung eine Phase mit Sprechunflüssigkeiten. Das ist normal und legt sich meist von alleine wieder.

Bei einem Teil der Kinder entwickelt sich daraus aber ein „echtes“ Stottern. Es gibt verschiedene therapeutische Maßnahmen, die verhindern, dass aus den anfänglichen Unflüssigkeiten ein dauerhaftes Stottern wird.

„Late Talker“

Als „Late Talker“ werden Kinder bezeichnet, die mit 24 Monaten noch keine fünfzig aktiven Worte bilden und/oder Zweiwortkombinationen sprechen können. Etwa die Hälfte der Late Talker holt den Rückstand bis zum dritten Geburtstag auf. Bei der anderen Hälfte besteht die Sprachentwicklungsverzögerung fort. Um einer drohenden Sprachentwicklungsstörung zu begegnen, empfehle ich frühzeitig mit dem behandelnden Kinderarzt zu sprechen.

Stimmstörungen

Kinder drücken sich neben ihrem Verhalten, auch mit ihrer Stimme aus. Nicht immer ist die Kinderstimme dabei allen Anforderungen gewachsen. Sobald die Stimme über Wochen heiser, rau oder gepresst klingt, kann es sich um eine Stimmstörung handeln. Sollten die Stimmprobleme über eine längere Zeit anhalten, sollten sie Ihr Kind einem Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde vorstellen.

Myofunktionelle Störungen

Eine myofunktionelle Störung ist durch ein Muskelungleichgewicht vor allem der Zungen- und Lippenmuskulatur, aber auch weiterer Gesichtsmuskulatur gekennzeichnet. Typische Zeichen sind ein offener Mund, eine interdentale Zungenruhelage, ein offener Biss und ein nach vorne gerichtetes Schluckmuster. Häufig kommt es im Zusammenhang mit einer myofunktionellen Störung zu einer Artikulationsstörung.

Von besonderer Bedeutung ist die Therapie myofunktioneller Störungen vor und während kieferorthopädischer Behandlungen.